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Sumire Susukino: ehrliche Bewertung von Sapporos Original-Miso-Ramen (Hokkaido)

Sumire Susukino: ehrliche Bewertung von Sapporos Original-Miso-Ramen (Hokkaido)

Sumire (すみれ) in Susukino ist einer der bekanntesten Miso-Ramen-Läden Sapporos: eine kräftige, stark miso-betonte Brühe, versiegelt unter einer dicken Schicht Schweineschmalz, die sie brennend heiß hält. Wer das Gericht probieren möchte, das Hokkaido bekannt gemacht hat, dem kann man diesen Laden mit gutem Gewissen empfehlen – mehr ein schönes kulinarisches Erlebnis als eine umwerfende Geschmacksbombe.

Wo es liegt

Hokkaido ist die Geburtsstätte des Miso-Ramen, daher gehört es fast zwangsläufig auf die Liste jeder Sapporo-Reise. Sumire wird vom Sohn von „Junren“ geführt, einem Laden, der das Miso-Ramen mit populär gemacht hat, und der das Familiengeschäft übernommen hat. Es ist nicht das ursprüngliche Stammhaus, aber es gibt eine Sumire-Filiale in Susukino. Nachdem ich sie in einem Food-Video gelobt gesehen hatte, beschloss ich, mein Miso-Ramen dieser Reise dort zu essen.

Die Susukino-Filiale liegt im 2. Stock (Minami 3 Jonishi, 3 Chome 9-2, Bezirk Chuo). Das ursprüngliche Stammhaus befindet sich in Nakanoshima, Bezirk Toyohira. Wir genossen gerade die Straßen von Susukino und kamen gegen 17 Uhr an – die Schlange reichte bereits die Treppe hinunter.

Wie Wartezeit und Bestellung ablaufen

Die Schlange bewegt sich recht zügig, vermutlich weil das Ramen schnell durchläuft. Man bestellt zuerst an einem Automaten, behält den Bon, und das Personal kontrolliert ihn. Wir warteten etwa 30 Minuten, bevor wir Platz nahmen. Auf dem Tisch findet man einen charmant altmodischen Becher mit Essstäbchen, daneben Essig, Pfeffer und Chilipulver.

Was man bestellen sollte

Es gibt ein einfaches Miso-Ramen und ein Miso-Ramen mit extra Chashu, Letzteres mit gestapelten Scheiben Schweinefleisch. Ich nahm das einfache – genau wie im Video. Eine dicke Schicht Schweineschmalz bedeckt die Schüssel, und wenn man die Brühe von unten herausschöpft, steigt heißer Dampf auf; das ist wirklich faszinierend. Das Schmalz ist Absicht: Es hält das Ramen warm, damit man sich Zeit lassen kann.

Wie es schmeckt

Der erste Löffel ist auffallend miso-betont – man hat wirklich das Gefühl, ein Miso-Ramen zu essen. Nach ein paar Löffeln kann es jedoch schwer wirken: fettig oder salzig. Genau dann kommen die Gewürze auf dem Tisch ins Spiel. Ein Schuss Essig macht es leichter; Pfeffer oder Chilipulver verleihen ihm einen anderen Stil. Ich persönlich finde, das ist ein Ramen, das mit jedem Anpassen während des Essens noch besser schmeckt: Ich gab auf halbem Weg Essig hinzu, während mein Begleiter Chilipulver darüberstreute. Mein Begleiter, der Ramen und Nudelgerichte generell liebt, hat es genossen und war froh, eine weitere Art von Nudelgericht kennenzulernen.

Fazit

Für mich war es weniger ein „unglaublich, unbedingt probieren!“ als vielmehr ein schönes, lohnendes kulinarisches Erlebnis. Der Geschmack war solide, wurde aber salziger und etwas fettiger, je mehr ich aß (der Essig hilft). Auf Reisen ist gutes Essen wichtig, aber ebenso wichtig ist es, ein Gericht mit echter Geschichte zu erleben – und Sumire erfüllt das auf wunderbare Weise. Und wer in der Nähe noch mehr Optionen sucht: Sapporos berühmte Ramen-Gasse (Ramen Yokocho) ist voller Miso-Ramen-Läden, die einen Blick wert sind.

Häufige Fragen

Wo ist Sumire in Susukino?

Die Susukino-Filiale von Sumire liegt im 2. Stock in Minami 3 Jonishi, 3 Chome 9-2, Bezirk Chuo, Sapporo (〒060-0063). Das ursprüngliche Stammhaus befindet sich in Nakanoshima, Bezirk Toyohira.

Wie lange wartet man bei Sumire?

Wir haben etwa 30 Minuten gewartet, als wir gegen 17 Uhr ankamen. Die Schlange bewegt sich recht zügig, weil das Ramen schnell durchläuft, selbst wenn die Treppe voller Menschen ist.

Wie bestellt man bei Sumire?

Man bestellt vor dem Hinsetzen am Automaten (Kiosk), behält den Bon und das Personal kontrolliert ihn. Es gibt ein einfaches Miso-Ramen und eine Variante mit extra Chashu (Schweinefleisch).

Wie schmeckt das Miso-Ramen von Sumire?

Eine kräftige, stark miso-betonte Brühe, versiegelt unter einer dicken Schicht Schweineschmalz, die sie brennend heiß hält. Sie ist gehaltvoll und kann nach einigen Löffeln fettig oder salzig wirken – mit dem Essig vom Tisch wird sie leichter, mit Pfeffer und Chilipulver abwechslungsreicher.