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Tsuru Tsuru: ehrlicher Test von Mazesoba und Ramen mit hausgemachten Nudeln nahe der Sungshin-Frauenuniversität (Seoul)

Tsuru Tsuru: ehrlicher Test von Mazesoba und Ramen mit hausgemachten Nudeln nahe der Sungshin-Frauenuniversität (Seoul)

Tsuru Tsuru ist ein japanisches Ramen- und Mazesoba-Lokal nahe der Sungshin-Frauenuniversität und dem Bezirksamt Seongbuk-gu, das seine Nudeln selbst herstellt, und eine klare Empfehlung für einen knoblauchstarken Tonkotsu oder einen milden, sättigenden Mazesoba. Wer in der Gegend Wohlfühlessen mit japanischem Flair sucht, sollte vorbeischauen.

Wo es liegt

Tsuru Tsuru Mazesoba befindet sich im Erdgeschoss der Samseongyo-ro 24-gil 41, Seongbuk-gu, Seoul, ganz in der Nähe der Sungshin-Frauenuniversität und des Bezirksamts Seongbuk-gu. Der Eingang ist mit niedlichen Zeichnungen und kleinen Objekten dekoriert, die wie direkt aus Japan mitgebracht wirken, und das ganze Lokal strahlt eine dezente, aber deutliche japanische Stimmung aus. Drinnen gibt es Theken­plätze direkt vor der Küche sowie normale Tische, und an den Tischen kann man sogar den Mantel aufhängen. Wir waren an einem regnerischen Wochenende da, und trotzdem war es gut besucht.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 11:00 bis 20:30 Uhr (Pause 15:00 bis 16:00 Uhr, letzte Bestellung 20:00 Uhr). Samstag bis Sonntag 11:00 bis 19:30 Uhr (letzte Bestellung 19:00 Uhr).

Was man bestellen sollte

Die Karte reicht von Mazesoba und scharfem Mazesoba über Tonkotsu-Ramen, scharfen Tonkotsu, Kuromayu-Tonkotsu (schwarzes Knoblauchöl), Shoyu-Ramen bis zum kalten Soba. Für eine deftigere Schüssel gibt es eine Voll-Topping-Option, dazu Beilagen wie mariniertes Ei (Ajitama) und extra Chashu, Reisschalen mit Topping und sogar einen Yuzu-Highball, der hervorragend zum Mazesoba zu passen scheint.

Der Kuromayu-Tonkotsu-Ramen kommt mit einer Welle herzhaften Knoblauchdufts, der wirklich Appetit macht. Die Nudeln sind dünn, von der weichen Sorte, die die Brühe gut aufnimmt, und die Brühe selbst ist viel reichhaltiger und tiefer als erwartet, mit jenem vertrauten, klaren Knoblauchgeschmack, den Koreaner meist lieben. An einem Regentag genau das Richtige.

Den Mazesoba mischt man zuerst selbst gründlich durch. Die Nudeln haben eine mittlere Dicke, weder zu dick noch zu dünn. Es ist reichlich Frühlingszwiebel dabei, was alle freut, die diesen Geschmack und Duft mögen, und die Saucenmenge ist genau richtig, gerade so viel, dass man am Ende Reis untermischen kann, ohne dass es suppig wird. Zur Schärfe: Es ist der mildeste Mazesoba, den die Autorin je hatte; man erkennt ein paar winzige Chiliflöckchen, aber es ist fast gar nicht scharf. Auf dem Tisch steht Shichimi zum Nachwürzen.

Das Ambiente

Die kleinen Details machen das Lokal charmant. Auf den Tischen finden sich Shichimi, mit Yuzu aromatisierter eingelegter Rettich, Ingwer und ein Kombu-Essig, in dem tatsächlich echtes Kombu schwimmt, sodass man zweimal hinsieht. Weil die Sungshin-Frauenuniversität gleich nebenan ist, halten sie sogar Haargummis bereit, und ein Aushang erklärt, wie man Mazesoba richtig genießt. Tipp: Wer am Naver-Belegbewertungs-Event teilnimmt, bekommt ein mariniertes Ei (die Autorin hat es aus Bequemlichkeit ausgelassen).

Fazit

Ein knoblauchstarker, wohltuender Tonkotsu und ein milder, gut ausbalancierter Mazesoba, der sich bis zum letzten Löffel Reis prima untermischen lässt. Beim nächsten Mal möchte die Autorin den scharfen Mazesoba probieren. Wer nahe der Sungshin-Frauenuniversität ein Ramen- oder Mazesoba-Lokal sucht, für den lohnt sich Tsuru Tsuru.

Häufige Fragen

Wo liegt Tsuru Tsuru?

Tsuru Tsuru Mazesoba liegt in der Samseongyo-ro 24-gil 41, Seongbuk-gu, Seoul, im Erdgeschoss, nahe der Sungshin-Frauenuniversität und dem Bezirksamt Seongbuk-gu.

Wie sind die Öffnungszeiten von Tsuru Tsuru?

Montag bis Freitag 11:00 bis 20:30 Uhr (Pause 15:00 bis 16:00 Uhr, letzte Bestellung 20:00 Uhr) und Samstag bis Sonntag 11:00 bis 19:30 Uhr (letzte Bestellung 19:00 Uhr).

Was sollte man bei Tsuru Tsuru bestellen?

Der Mazesoba mit hausgemachten Nudeln und der Kuromayu-Tonkotsu-Ramen (schwarzes Knoblauchöl) sind die Highlights. Außerdem gibt es scharfen Mazesoba, Tonkotsu und scharfen Tonkotsu, Shoyu-Ramen und kalten Soba, mit Voll-Topping-Option und Extras wie mariniertem Ei und Chashu.

Ist der Mazesoba scharf?

Nein. Im Vergleich zu den meisten Mazesoba im koreanischen Stil ist dieser der mildeste, den die Autorin probiert hat, fast ohne Schärfe. Auf dem Tisch steht Shichimi, falls man selbst nachschärfen möchte.