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Erfahrungsbericht: Winter-Tagestour nach Biei ab Sapporo – Indigo Travel & Restaurant Junpei

Dies ist ein ehrlicher, selbst bezahlter Erfahrungsbericht einer winterlichen Biei-Tagestour ab Sapporo mit Indigo Travel – mit DSLR-Fotos im Birkenwald und am Weihnachtsbaum sowie einem Mittagessen im berühmten Restaurant Junpei. Ich war rundum zufrieden. Wenn eine Biei-Tour auf deinem ersten Sapporo-Plan steht, hier genau, wie der Tag verlief.
Warum ich Indigo Travel gewählt habe
Eine Biei-Tour gehört zu den Must-dos einer Sapporo-Reise, und ich habe mehrere Anbieter verglichen, bevor ich mich für Indigo Travel entschied. Die ausschlaggebenden Punkte: Die Tour beinhaltet DSLR-Fotografie, sie startet am Bahnhof Sapporo (nah an meinem Hotel), in Shikisai-no-Oka sollte es Rodeln geben, und ein Mittagessen im Restaurant Junpei war möglich.
Indigo Travel ist teurer als andere Anbieter, aber dass der Guide die Fotos selbst macht und man rodeln kann, waren für mich am reizvollsten. Am Ende war das kleine Plus, das ich gezahlt habe, voll und ganz wert – ich war von der Tour begeistert.
Gibt es im März genug Schnee?
Ich hatte gehört, dass eine Biei-Tour im März eventuell nicht genug Schnee bietet, und das hat mich auch beschäftigt. Zum Glück schneite es kurz vor unserer Reise stark in Hokkaido, sodass die Felder noch herrlich weiß waren.
Ich machte die Tour am 10. März 2026. Treffpunkt war um 7:40 Uhr am Nordausgang des Bahnhofs Sapporo, und ich kam 20 Minuten früher an. Da mein Hotel nah am Bahnhof lag, konnte ich frühstücken und in Ruhe losgehen – ohne Frühstück hätte ich im Bus gezittert. Es gibt außerdem einen Stopp an der Raststätte Sunagawa Highway Oasis, also kein Grund zur Sorge, wenn man das Frühstück auslässt.
Die Reiseleiterin und die Raststätte
Meine Reiseleiterin war „Jenny“, die einen Gruppenchat eröffnete und den ganzen Tag nützliche Tipps teilte – darunter eine Liste, was man an der Raststätte Sunagawa essen sollte. Da ich schon gefrühstückt hatte, kaufte ich nur Maistee, Joghurt und Kartoffelchips. Der Maistee war nussig und lecker, doch das wahre Highlight war der Trinkjoghurt: Man schluckt dicke Joghurtstückchen mit, ein echter Genuss. Ich hätte mehr kaufen sollen. Meine Begleitung erstand zwei kleine Flaschen Hokkaido-exklusiven Sake. Im Bus erzählte Jenny Geschichten über Hokkaido, unter anderem über das indigene Volk der Ainu.
Patchwork Road und die Landschaft
An der Patchwork Road bewunderten wir vom Bus aus die weißen, schneebedeckten Ebenen – genau das Hokkaido-Bild, das man im Kopf hat. Wir hatten Glück mit seltenem klaren Wetter und stiegen sogar kurz aus, um schnell ein Foto zu machen.
Mittagessen im Restaurant Junpei
Wir erreichten Junpei gegen 11 Uhr und hatten zum Glück keine Wartezeit, sodass wir sofort Platz nahmen. Wir hatten der Agentur vorab mitgeteilt, dass wir hier essen wollten. Wir bestellten gleich nach dem Hinsetzen das Garnelen-Donburi (Ebi-Fry) und den Curryreis, und das Essen kam zügig. Pralle Garnelen in knusprigem Teig; ich probierte außerdem einen 100-%-Tomatensaft, der klar und gesund schmeckte. Der Geschmack war nicht außergewöhnlich, aber ein so berühmtes Restaurant ohne Warten zu erleben, war toll. Tipp: Auch beim Bezahlen kann sich eine Schlange bilden, daher beglich meine Begleitung die Rechnung früh, als sie fertig war.
Der Aussichtspunkt am Vier-Jahreszeiten-Turm
Da uns noch Zeit blieb, gingen wir zum nahen Aussichtsturm (Four Seasons Tower). Er ist klein und eng, aber von oben auf die niedrigen Gebäude zu blicken, fühlte sich an wie ein Miniaturdorf zu betrachten – wirklich niedlich. Wir machten ein Selfie mit dem Selfie-Stick und schlenderten dann durch das kleine Städtchen, bevor wir uns am Bahnhof Biei wieder trafen.
DSLR-Fotos in Takushinkan
In Takushinkan war das DSLR-Shooting geplant, und wir waren als Zweite dran. Jenny schoss los, um den besten Fotospot zu sichern, und wir hetzten hinterher. Das Paar vor uns sah aus wie Models, und ihnen beim Posieren zuzusehen war wie ein Magazin-Shooting. Jenny kniete im Schnee und gab alles – sie dirigierte unsere Posen und machte schöne, hochwertige Fotos im Hoch- und Querformat, viele Aufnahmen und viele Posen. Allein wenn man ihren Anweisungen folgt, kommen schon gute Ergebnisse heraus. Die Birken in Takushinkan sind atemberaubend. Drinnen gibt es eine Galerie mit faszinierend schönen Biei-Landschaftsfotos – unbedingt hineingehen und ansehen.
Der Weihnachtsbaum
Als Nächstes ging es zum Weihnachtsbaum, wo Jenny erneut losrannte, um den Platz zu sichern. Diesmal fotografierte sie uns mit unseren eigenen Handys statt mit der DSLR. Ich folgte ihren Anweisungen nicht gut, aber das Ergebnis war so gut, dass ich begeistert war – darunter ein Herz-Posen-Foto, das ich liebe. Als ich zum ersten Mal vom Weihnachtsbaum hörte, fragte ich mich, ob es sich lohnt, einen einzelnen Baum zu sehen, doch in echt war er wirklich wunderschön, und selbst beiläufige Aufnahmen wirkten wie kleine Kunstwerke.
Wir hatten gehofft, in Shikisai-no-Oka zu rodeln, aber der Schnee war so weit geschmolzen, dass der Rodelhang für die Saison geschlossen hatte. Die Agentur passte den Zeitplan an, damit wir die anderen Stationen voll auskosten konnten, sodass ich nicht allzu enttäuscht war.
Die Shirahige-Wasserfälle
Zum Schluss ging es zu den Shirahige-Wasserfällen, wo das klare Wetter plötzlich umschlug und es zu schneien begann. Jenny sagte, das sei selten: Biei bei einer Tour sowohl sonnig als auch schneiend zu erleben, machte den Tag zu einem Glücksfall. Die Eiszapfen waren steinhart gefroren, darunter floss bläulich schimmerndes Wasser, das durch den fallenden Schnee noch schöner wirkte. Hier gibt es kleine Stände mit verschiedenen Snacks; wir holten uns ein Crème-Mia-Eis (das gibt es hier auch!) und Takoyaki. Durch die verschneiten Straßen zu schlendern, mit einem Snack in der Hand, während dicke Flocken fielen – das war pure Romantik.
Fazit
So endete die Tour und wir kehrten nach Sapporo zurück. Das kleine Plus, das ich für Indigo Travel zahlte, war es absolut wert: die Fotos des Guides, das glückliche Wetter und das Junpei-Mittagessen ohne Warten machten meinen ersten Biei-Tag unvergesslich. Wenn du im Winter eine Biei-Tour ab Sapporo planst, kann ich sie empfehlen.





Häufige Fragen
Wo startet die Biei-Tour?
Unsere Tour mit Indigo Travel traf sich um 7:40 Uhr am Nordausgang des Bahnhofs Sapporo. Die Treffpunkte unterscheiden sich je nach Anbieter – manche starten am Bahnhof Odori –, also unbedingt prüfen. Da die Touren früh beginnen, wählt man am besten eine Tour nahe dem Hotel.
Sieht man im März bei einer Biei-Tour genug Schnee?
Im März besteht das Risiko, dass der Schnee schmilzt, aber wir hatten Glück: Kurz vor unserer Reise schneite es stark, und die Felder waren noch herrlich weiß. Der Rodelhang in Shikisai-no-Oka hatte allerdings schon für die Saison geschlossen.
Warum Indigo Travel statt einer günstigeren Biei-Tour?
Indigo Travel ist teurer als andere Anbieter, beinhaltet aber DSLR-Fotos durch den Guide, startet am Bahnhof Sapporo und bietet Rodeln (saisonal). Die Fotos des Guides waren das Highlight und machten für uns den höheren Preis wert.
Was sollte man im Restaurant Junpei bestellen?
Das Garnelen-Donburi (Ebi-Fry) und der Curryreis sind ein Muss. Wir probierten außerdem einen 100-%-Tomatensaft; viele bestellen auch Bier. Wir kamen gegen 11 Uhr ohne Wartezeit an und wurden sofort platziert.