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Seoul International Buddhism Expo 2026 im COEX: Samstags-Bericht, Schlangen und Andrang

Seoul International Buddhism Expo 2026 im COEX: Samstags-Bericht, Schlangen und Andrang

Die Seoul International Buddhism Expo 2026 im COEX ist eine überraschend hippe und wirklich lohnende Veranstaltung – vielfältige Stände, hochwertige Waren zu fairen Preisen und herausragende Tempelküche –, auch wenn der Andrang am Wochenende erschöpfend ist. Wenn du hingehst, stell dich auf die Schlangen ein, dann wirst du eine tolle Zeit haben.

Wo und wann

Die Expo findet im COEX in Gangnam, Seoul, in Halle B1 statt. Die Ausgabe 2026 lief von Donnerstag, 2. April, bis Sonntag, 5. April. Wir waren am Samstag dort und nach den Fotos vom Andrang unter der Woche auf Instagram schon vorab nervös – zu Recht.

Die Schlange und der Einlass

Vom Eingang an schlängelten sich die Schlangen in langen Schleifen, und es war schwer, überhaupt den Anfang zu finden. Wir suchten erfolglos das Ende und fragten schließlich das Personal am Eingang, das uns nach hinten schickte. Immer wieder drängten sich Leute mittendrin hinein; anfangs standen wir selbst am falschen Platz, bis die Leute hinter uns freundlich erklärten, dass wir in der Mitte der Schlange standen, nicht am Ende. Ehrlich gesagt war das Personal bei Weitem nicht ausreichend, um eine solche Menge zu bewältigen. Während des Wartens sahen wir sogar Drohnen über uns – vermutlich zur Sicherheitsüberwachung.

Tickets

Der Eintritt kostete vor Ort 10.000 Won. In der Schlange hängt ein Banner mit QR-Code: Wer nicht vorgebucht hat, kann ihn scannen und das Ticket beim Anstehen kaufen und erhält dann einen QR-Code, um das Einlassband abzuholen. Vorab gebucht gab es 50 % Rabatt, aber das wussten wir nicht und verpassten es. Beim Einlass scannst du den QR-Code, zeigst ihn dem Personal, das die Armbänder ausgibt, und bekommst ein Armband sowie einen Münzchip für einen Gacha-Automaten. (Hinweis: Die Gacha-Artikel können ausverkauft sein – als wir kurz nach Mittag gingen, waren sie weg, Nachschub erst ab 13 Uhr, also gaben wir den Chip zurück.)

Was essen und kaufen

Drinnen gibt es überall Stände, auffällig, überfüllt und schwer zu erreichen. Am meisten beeindruckt hat mich das Doenjang (fermentierte Sojabohnenpaste): Im Gedränge hielt mir jemand einen Probierlöffel hin, den ich gedankenlos kostete – und es war herrlich, nicht salzig, sanft würzig und nussig. Es war von einem Mönch gemacht, und ein kleiner Topf (etwas über 1 kg) kostete 15.000 Won. Auch meiner Mutter hat es geschmeckt; es passt toll zu Zwiebeln oder Gurke und macht einen wunderbaren Sojaeintopf.

Es gab auch einen veganen Latte für 4.000 Won mit großzügigen Gratisproben; viele kauften ihn, um ihn beim Bummeln zu trinken. Teestände gab es überall, mit Verkostungen im Sitzen und ganzen Teezeremonien; die Blütentees waren wunderschön und duftend. Und wo Tee ist, ist natürlich Keramik: hübsche Tassen und sogar Bangjja-Messinggeschirr von einem Kunsthandwerksmeister. Es gab einen Bereich zur Tempelküche (ohne Fleisch und scharfe Gemüse, aber gesund und sättigend aussehend), dazu hochwertige Holzarbeiten, vegane Hundeleckerlis, gute Meditationskissen (mein Begleiter kaufte eins für 60.000 Won – ein fairer Vor-Ort-Preis, online noch nicht erhältlich) und ein cooles schwarzes T-Shirt mit einer gitarrespielenden Heavy-Metal-Katze.

Die Atmosphäre

Hier hat mich die Expo überrascht. Die Stände sind offen, verspielt und wirklich hip; die jungen Besucher hatten sichtlich Spaß, und es zeigt, wie offen der Buddhismus als Kultur sein kann. Insgesamt waren die Preise fair und fast ohne Aufschlag und die Qualität hoch, was erklärt, warum die Expo Jahr für Jahr beliebter wird.

Fazit

Die Seoul International Buddhism Expo 2026 ist eine runde, lohnende Veranstaltung mit viel zu sehen und zu kaufen. Der einzige echte Wermutstropfen ist der Andrang, der den Rundgang wirklich anstrengend machte; käme sie nächstes Jahr wieder, würde mehr Personal zur Lenkung und Orientierung der Besucher viel ausmachen. Trotzdem ist ihre Beliebtheit verständlich: gehaltvoll, vielfältig und unterhaltsam. Geh nur auf die Schlangen vorbereitet hin.

Häufige Fragen

Wo findet die Seoul International Buddhism Expo statt?

Sie findet im COEX in Gangnam, Seoul, statt (Halle B1). Die Ausgabe 2026 lief von Donnerstag, 2. April, bis Sonntag, 5. April.

Wie viel kostet der Eintritt zur Buddhismus-Expo?

Das Ticket vor Ort kostete 10.000 Won. Vorab gebucht gab es 50 % Rabatt, also kauf am besten im Voraus; falls du es vergisst, gibt es in der Schlange ein Banner mit QR-Code.

Ist die Buddhismus-Expo am Wochenende voll?

Sehr. Am Samstag schlängelte sich die Einlassschlange schon ab dem Eingang in langen Schleifen, und die Stände waren so voll, dass man kaum herankam. Geh früh oder unter der Woche, wenn möglich.

Lohnt sich ein Besuch der Buddhismus-Expo?

Ja. Die Stände sind vielfältig, die Preise fair und fast ohne Aufschlag, und die Qualität ist hoch – von Mönch-gemachtem Doenjang über vegane Lattes bis zu Blütentee, Keramik und Meditationskissen. Einziger Wermutstropfen ist der Andrang.